Am Donnerstag endete der Schlichtungsprozess um eine neue Konvention zwischen der „Caisse nationale de santé“ (CNS) und der „Association des médecins et médecins-dentistes“ (AMMD) ohne Einigung. Die Ärztevereinigung weigert sich weiterhin, das neue Abkommen zu unterzeichnen, weil die Regierung ihr nicht die in ihren Augen erforderlichen Zugeständnisse in der Gesundheitspolitik macht. Die Konvention wird damit ab November, sollte es bis dahin nicht zu einer Unterzeichnung kommen, durch eine großherzogliche Verordnung ersetzt. Für die Patienten soll sich dadurch aber nichts ändern.
Bis Ende Oktober gilt noch die vorige Konvention, die die AMMD im Oktober 2025 aufgekündigt hatte. Diesen Schritt hatte sie eben unternommen, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen, die ihrer Auffassung zufolge nicht die Reformen im Gesundheitswesen umsetzt, die CSV und DP im Wahlkampf sowie in ihrem Koalitionsabkommen versprochen hatten. Der Ärztevereinigung geht es dabei vor allem um eine stärkere Liberalisierung des Systems, mehr ambulante Eingriffe außerhalb der Krankenhäuser, auch um die Arzttarife …
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