Die Regierung will auch Haushalten mit geringerem Einkommen den Zugang zur Elektromobilität ermöglichen. Gelingen soll das über das sogenannte „Leasing social“. Das Vorhaben wurde bereits im Klimasozialplan erwähnt und war auch Teil des bei der jüngsten „Tripartite“ beschlossenen „Resilienzpak“. Jetzt hat Umweltminister Serge Wilmes (CSV) den entsprechenden Gesetzentwurf im Parlament eingebracht. In Kraft treten soll das Leasing am 1. Januar 2027.

Der Entwurf, über den zuerst „Radio 100,7“ berichtete, sieht ein Leasingsystem für neue und gebrauchte Elektroautos vor, das von Mitgliedern des Haushalts eines Beziehers des „Complément de vie chère“ in Anspruch genommen werden kann. Der Staat übernimmt dabei einen Teil der Kosten: bis zu 10.800 Euro bei einem neuen Elektrofahrzeug und bis zu 4.500 Euro bei einem gebrauchten. In einer Übergangsphase können aber auch Personen, die 2026 eine Energieprämie beziehen, im kommenden Jahr das neue soziale Leasing beantragen.

Die staatliche Bezuschussung erfolgt via Vorfinanzierung. Das für das Leasing verantwortliche Unternehmen stellt dem Kunden nur den Endbetrag in Rechnung …