Für April haben insgesamt 145 Luxemburger Unternehmen einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt, darunter erneut viele Baufirmen. Seit dem 1. Februar und zunächst einmal bis zum Kollektivurlaub im Sommer gilt das Bauwesen offiziell als Sektor in der Krise, was es Firmen aus diesem Gewerbe ermöglicht, über eine vereinfachte Prozedur eine Genehmigung für Kurzarbeit zu erhalten. Die Branche leidet bekanntlich unter dem Rückgang der Aktivität auf dem Immobilienmarkt, bedingt durch hohe Kreditzinsen, Materialkosten und Energiepreise.

Von den 145 Anträgen auf Kurzarbeit für den Monat April sprach sich das zuständige Konjunkturkomitee in 114 Fällen für eine Genehmigung aus. 95 dieser 114 Anträge gründeten auf einer rückläufigen Konjunktur, wovon wiederum 45 Anträge von Betrieben aus dem Bauwesen stammten. Zehn Anträge betrafen strukturelle Gegebenheiten, das heißt, sie standen in Zusammenhang mit einem „Plan de maintien dans l’emploi“ …