Die Corona-Maßnahme, in bestimmten Situationen einen Mundnasenschutz zu tragen, ist konform mit dem Luxemburger Grundgesetz. Das Gleiche gilt für das „Covid Check“-System. Das hält das Verfassungsgericht in einem rezenten Urteil fest, das Reporter.lu einsehen konnte. Die Richter waren in diesem Fall mit drei sogenannten „Questions préjudicielles“ befasst.

Der Vorfall, der den Fragen zugrundliegt, ist vergleichsweise banal: Am 30. September 2021 sucht ein Mann ein Geschäft auf. Dabei trägt er eine Corona-Maske, jedoch bedeckt diese nur seinen Mund und nicht die Nase. Trotz Aufforderung durch die Angestellten weigert sich der Betroffene, die Maske über seine Nase zu ziehen. Er argumentiert, er habe eine Krankheit – im Urteil ist von „schwarzem Hautkrebs“ die Rede –, die ihm das Atmen mit der Maske über der Nase erschwere. Die Geschäftsführerin will ihn dennoch des Geschäfts verweisen und ruft die Polizei …