Das Großherzogtum plant, seinen Verteidigungsetat bis 2028 auf ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhöhen. Diese Woche soll das Vorhaben auf dem NATO-Gipfel in Madrid offiziell gemacht werden. Damit wird Luxemburg mittelfristig fast eine Milliarde jährlich in Armee und Verteidigung investieren.

In den kommenden Jahren werden die Militärausgaben nämlich progressiv erhöht, von etwa 573 Millionen Euro (0,71 Prozent des BIP) in 2023, über 649 Millionen (0,77 Prozent) in 2024, 728 Millionen (0,83 Prozent) in 2025, 814 Millionen (0,89 Prozent) in 2026 und 906 Millionen (0,95 Prozent) in 2027 auf ungefähr 994 Millionen und damit ein Prozent des BIP im Jahre 2028.

Diese Pläne hat Verteidigungsminister François Bausch (Déi Gréng) vergangene Woche dem zuständigen parlamentarischen Ausschuss vorgelegt …