Luxemburg wird seine Verteidigungsausgaben weiter erhöhen, sodass sie in zwei Jahren 0,72 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen sollen. Damit liegen sie immer noch unter der Zwei-Prozent-Marke, welche die NATO als Ziel für ihre Mitgliedstaaten ausgibt. Das ist laut Verteidigungsminister François Bausch (Déi Gréng) politisch auch so gewollt.

Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs und der Ankündigung mancher NATO-Mitgliedstaaten, ihre Militärausgaben zu erhöhen, legte François Bausch am Montag eine Bestandsaufnahme von Luxemburgs Aufwand in Sachen Verteidigung vor. In diesem Jahr belaufen sich die Militärausgaben auf 464 Millionen Euro. Das sind 0,65 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: 2009 machten die Verteidigungsausgaben noch 0,37 Prozent aus, im Jahr 2013 0,39 Prozent und 2021 0,57 Prozent.

Im Jahr 2024 sollen die Ausgaben für die Verteidigung 0,72 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen, wie der Vizepremier nun nochmals bekräftigte, und demnach bei 558 Millionen Euro liegen …