Die Regierung reagiert mit strengeren Corona-Maßnahmen auf die Ausbreitung der Omikron-Variante. Das entsprechende Gesetz soll am Freitag im Parlament verabschiedet werden und am Samstag in Kraft treten. Dies kündigten Premier Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) bei einem Pressebriefing am Mittwoch an.

Im Horeca-Bereich wird die Sperrstunde auf 23 Uhr festgelegt, was zur Folge hat, dass Diskotheken geschlossen bleiben. Zusätzlich wird die „2G“-Regel in der gesamten Gastronomie strenger ausgelegt. Als 2G-konform gelten demnach nur noch Geimpfte mit Auffrischungsimpfungen. Wer zweimal geimpft, aber nicht geboostert ist, für den greift „2G+“ und er hat die Möglichkeit, vor Ort einen Schnelltest durchzuführen. Die Regierung hat denn auch 7,5 Millionen zusätzliche Schnelltests gekauft.

Das gleiche System funktioniert bei öffentlichen Veranstaltungen: Bei mehr als zehn Personen gilt das bisher übliche 2G, bei mehr als 20 Menschen 2G+, es sei denn, die Betreffenden sind geboostert. Der Zusatztest fällt jedoch weg, wenn zwei Meter Abstand zwischen den Gästen garantiert sind und Maskenpflicht herrscht.

Bei Events mit mehr als 200 Besuchern muss ein sanitäres Konzept mit der Gesundheitsbehörde ausgearbeitet werden …