Das Bettelverbot in Luxemburg-Stadt bestimmt weiter die politische Debatte. Diese Woche stand das verstärkte Polizeiaufgebot, das Innenminister Léon Gloden (CSV) in die Hauptstadt beordert hat, im Fokus der Diskussionen. Die Generalstaatsanwältin Martine Solovieff hatte in diesem Zusammenhang mit einem Brief aufhorchen lassen. Das Thema war denn auch Gegenstand im Parlament. Dort gab Léon Gloden bekannt, dass das sogenannte „Dispositif spécial“ der Polizei reduziert werden soll.

Am Donnerstagvormittag hatten sowohl Martine Solovieff als auch der leitende Staatsanwalt für den Gerichtsbezirk Luxemburg, Georges Oswald, einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für innere Sicherheit und Justiz beigewohnt. Dabei ging es eben um den Brief der Generalstaatsanwältin, in der diese den Einsatz von Beamten der Kriminalpolizei in Zusammenhang mit dem Bettelverbot kritisiert hatte. Was dabei besprochen wurde, fand dann am Nachmittag den Weg in eine öffentliche Parlamentssitzung.

In einer Motion forderten Déi Gréng und LSAP mit der Unterstützung von Déi Lénk und den Piraten, dass alle Kriminalbeamten wieder vom Spezialaufgebot abgezogen werden …