Die „Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat“ (BCEE) hat bislang noch keinen neuen Generaldirektor oder eine neue Generaldirektorin gefunden. Das erklärten die Verantwortlichen der „Spuerkeess“ am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, bei der sie die Zahlen des letzten Geschäftsjahres präsentierten*. Gesucht wird ein Nachfolger für Françoise Thoma, die den Posten nach zehn Jahren räumen wird. Ihr Rückzug steht in direktem Zusammenhang mit der Caritas-Affäre.

Denn auch wenn die Verantwortlichen der Bank diesen Zusammenhang nicht direkt ansprechen wollen, ist unzweifelhaft, dass eine Verbindung zwischen der Strafe in Höhe von fünf Millionen Euro, die die „Commission de surveillance du secteur financier“ (CSSF) im Juli 2025 wegen der Verfehlungen im Rahmen der Caritas-Affäre gegen die „Spuerkeess“ verhängt hatte, und dem personellen Wechsel besteht. Die Bank hatte im November 2025 angekündigt, dass Françoise Thoma im zweiten oder dritten Trimester 2026 auf ihrem Posten als CEO ersetzt und ab dann als „Strategic Advisor“ fungieren werde.

Bisher habe es noch keine Nominierung gegeben, erklärte der Präsident des BCEE-Verwaltungsrates, Camille Fohl, am Mittwoch gegenüber der Presse. Die Suche eines neuen CEO sei ein langwieriger Prozess bei einer systemischen Bank, so Camille Fohl …