Ihre Ankunft wurde gefeiert, bevor sie überhaupt da waren. Dieses Jahr sollen die vier neuen MRT-Geräte endlich einsatzbereit sein – und Abhilfe gegen lange Wartezeiten schaffen. Das alleine reicht aber nicht aus. Ein Kommentar.

Immer wieder Stau. Stau auf den Autobahnen, Stau in den Notaufnahmen, Stau vor der MRT-Röhre (französisch: IRM): Lange Wartezeiten sind ein leidiges Thema in Luxemburg – und es gibt sie offenbar in so ziemlich allen Bereichen und Lebenslagen. Doch zumindest für die Engpässe bei der Durchführung von Magnetresonanztomographien (MRT) will die Politik jetzt eine Lösung gefunden haben.

Vier zusätzliche MRT-Geräte wurden im Sommer letzten Jahres versprochen, sie wurden als Wunderwaffe gegen lange Wartezeiten in den Kliniken bejubelt. Für jede Krankenhaus-Gruppe ein weiterer Apparat, so lautete der Deal zwischen Gesundheits- und Sozialministerium sowie den Ärzten und Krankenhäusern. Man wollte ganz im Sinne des Patienten handeln, ihn besänftigen und endlich nicht länger warten lassen.

Und tatsächlich: Die Menschen atmeten auf, die Ärzteschaft AMMD war beruhigt und die Politik konnte durch ihre Zustimmung kurz vor den Wahlen glänzen. Es hörte sich nach einem Happy End an. Das ist es aber nicht ganz …