Die Vereinigung „Passerell asbl“ kann künftig nur noch eine Angestellte weiter beschäftigen. Dies gab die Nichtregierungsorganisation, die sich in der Flüchtlingshilfe einsetzt, am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Als positiv bezeichnete sie darin die Tatsache, dass sie ihre Arbeit zumindest fortführen könne. Am Anfang des Sommers hatte die NGO angekündigt, dass sie ihre Aktivität stoppen müsste, wenn nicht schnell neue Finanzierungsmöglichkeiten gefunden würden. Dank zahlreicher Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen könne die Organisation nun vorerst weiter arbeiten, heißt es.

Die Vereinigung berät geflüchtete Menschen juristisch und hilft bei der Vermittlung von Rechtsanwälten. Diese Aktivität muss sie laut der Mitteilung ab Oktober reduzieren. Vor der aktuellen finanziellen Notlage, über die Reporter.lu ausführlich berichtet hat, konnte die NGO drei Projektbeauftragte in Vollzeit und eine Übersetzerin in Teilzeit finanzieren. Trotz der Bemühungen, ausreichend Spenden zu sammeln und mehr öffentliche Förderung zu erhalten, muss somit der Großteil der Angestellten die Organisation verlassen …