Die staatlichen Hilfen zur Unterstützung der E-Mobilität werden um ein Jahr verlängert. Allerdings kommt es zu Teilanpassungen und die Förderung von Hybridfahrzeugen läuft aus. Für die Subventionen ist insgesamt ein Finanzierungsrahmen von 58 Millionen Euro angesetzt.

„Wir wollten die positive Entwicklung bei den Zulassungen der vergangenen Monate nutzen und weiter unterstützen“, begründete Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) die Weiterführung des Hilfsprogramms „Clever Fueren“. Allerdings habe man die Hilfen sozial gerechter gestaltet und die Förderhöhe zudem an die Energieeffizienz der Fahrzeuge gekoppelt, so die Ministerin.

Bei vollelektrischen Fahrzeugen bleibt es bei einer staatlichen Kaufprämie von 8.000 Euro. Die volle Ausschüttung ist jedoch an die Energieeffizienz gekoppelt:  Das E-Auto darf nicht mehr als 18 Kilowattstunden pro 100 Kilometer verbrauchen. Drei Viertel der derzeit zugelassenen Elektroautos liegen unter dieser Grenze.

Verbraucht der Wagen mehr Energie, ist die staatliche Förderung ab sofort auf 3.000 Euro begrenzt. Eine Entscheidung, die die Ministerin damit begründet, dass das Ministerium effizienten E-Autos den Vorzug geben und keine energiefressenden E-Autos fördern will.

Auch Fahrradhilfen laufen weiter

Neu ist zudem, dass die Hilfen für Elektroautos auch sofort nach dem Kauf beantragt werden können. Bisher galt eine Frist von 7 Monaten zwischen Kauf und Antragstellung. Dies, um zu verhindern, dass E-Autos nach Erhalt der Prämie gewinnbringend weiterverkauft werden. Die Aufhebung der Frist begründete Carole Dieschbourg damit, dass man mit der neuen Regelung finanzschwache Haushalte beim E-Auto-Kauf stärker unterstützen wolle …