Sind sie in Gefahr? Und wenn ja, ab wann? Am Thema Renten scheiden sich die politischen Geister. Wie akut der Handlungsbedarf ist, ist umstritten. Nur die CSV will gegen die drohende „Rentenmauer“ vorgehen. Mehr Details will sie aber erst nach den Wahlen verraten.

Es muss etwas geschehen – und zwar möglichst schnell. Das ist die Devise der CSV beim Thema Renten. Nur so könnte man sie langfristig abgesichern. „Es ist besser wir handeln so lange es uns noch gut geht, als in zehn bis fünfzehn Jahren“, sagt Claude Wiseler. Seit Monaten wiederholt er den Satz.

Um das Problem der Renten zu veranschaulichen, greift der CSV-Spitzenkandidat gerne auf ein Zitat von John F. Kennedy zurück: „Die beste Zeit, um das Dach zu reparieren, ist, wenn die Sonne scheint.“ Wie und mit welchen Werkzeugen er dieses Dach reparieren will, steht aber noch nicht fest. Doch im Interview mit REPORTER gab Wiseler dann doch erste Hinweise darauf, wo die Reise in Sachen Rentenreform hingehen soll.

Man könne an mehreren Schrauben drehen, um das System langfristig anzupassen, so Wiseler. Rentenkürzungen schließt er zwar kategorisch aus. Auch Änderungen für die aktive Bevölkerung, die bereits in die Rentenkasse einzahlt, seien nicht geplant.

Höhere Beiträge und Steuern möglich

Ansonsten ist für die CSV alles möglich: Eine Erhöhung der Beiträge? „Das ist nicht ausgeschlossen“, so Wiseler. Ebenso wenig wie eine Debatte über höhere Steuern und …