Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Künstliche Befruchtung

Wenn der Staat das Kinderkriegen erschwert

Ein neues Gesetz soll das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung garantieren. Damit würde jedoch die Praxis der künstlichen Befruchtung in Luxemburg zusätzlich eingeschränkt. Ein Dilemma, das laut Experten den ohnehin bestehenden Trend zum „Fertilitätstourismus“ verstärken wird.

Förderung der Kulturbranche

Pandemie offenbart großen Reformbedarf

Die Kulturbranche atmet auf. Das neue Covid-Gesetz sieht unter klaren Auflagen eine weitgehende Öffnung des gesamten Sektors vor. Die Pandemie, die den Sektor besonders stark getroffen hat, scheint allerdings auch den Blick auf dringende Reformen geschärft zu haben.

Bistrot de la Presse

Eine Institution nimmt leise Abschied

Politiker, Journalisten, Touristen: Sie alle waren gern gesehene Gäste im Bistrot de la Presse. Das Lokal gegenüber dem großherzoglichen Palast gehört fast schon zum Inventar der Hauptstadt. Doch seine Zukunft ist ungewiss. Ein Porträt zum langsamen Ende der „kleinen Chamber“.

Covid-19-Verstorbene im Porträt

Vier von 434

Sterbefälle: 434. Durchschnittsalter: 83 Jahre. Soviel sagen uns die Statistiken über die an Covid-19 Verstorbenen. Doch hinter den Zahlen verbergen sich 434 Menschen und ihre Geschichten. Reporter.lu zeichnet vier Lebensläufe nach, die mit der Pandemie abrupt geendet haben.

Missbrauch von Minderjährigen

Lebenslänglich für die Opfer

Nur wenige Fälle von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen werden überhaupt angezeigt. Scham und Abhängigkeit bringen viele zum Schweigen. Betroffene fordern dennoch stärkeren Schutz. Doch die Ermittlungen sind langwierig und belastend, besonders, wenn sich Täter und Opfer kennen.

Reform des Sorgerechts

Getrennt, entrissen, entfremdet

Seit zwei Jahren behalten Eltern auch nach einer Trennung das gemeinsame Sorgerecht. In der Praxis gestaltet sich die Einhaltung des Gesetzes jedoch problematisch. Bei Regelverstößen gerät auch die Justiz schnell an ihre Grenzen. Die Pandemie verschärft die Lage der Betroffenen.

Zwischen Sozialarbeit und Strafverfolgung

Auswege aus der häuslichen Gewalt

Viele Opfer von häuslicher Gewalt fühlen sich vom Rechtsstaat im Stich gelassen. Nur wenige Fälle werden strafrechtlich verfolgt. Für die Betroffenen kommt es allerdings nicht nur auf die juristische Aufarbeitung, sondern auch auf konkrete Hilfe und neue soziale Perspektiven an.

Krisengewinner "Cactus"

Ein Boom mit Schattenseiten

Bei aller Krisenstimmung gibt es auch Unternehmen, die von der Pandemie profitieren. Die Supermarktkette „Cactus“ stellt neues Personal ein und steigert ihre Umsätze. Angestellte klagen jedoch über Druck, mangelnde Anerkennung und sorglosen Umgang mit Infektionsrisiken.

Mangel an Ausbildungsplätzen

„Wir wollen niemanden verlieren“

Rund 500 junge Menschen suchen weiterhin nach einem Ausbildungsplatz. Wegen der unsicheren und unvorhersehbaren Wirtschaftslage zögern viele Betriebe verstärkt, Lehrstellen anzubieten. Die Politik hat reagiert, doch das Problem droht die Krise zu überdauern.