Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Neuanfang in der Pandemie

Ritas kleine Revolution

Die Pandemie brachte viele Menschen zum Nachdenken. Manche beließen es aber nicht dabei, sondern wagten den Neuanfang. So auch Rita Demart, die ihren sicheren Arbeitsplatz aufgab, um Gemüsebäuerin zu werden. Wie eine persönliche Leidenschaft zum sozialen Engagement wurde.

Unterstützung für Selbstständige

Neuer Hebammenverband gegründet

Am 5. Februar hat sich eine Vereinigung gegründet, die ausschließlich die Interessen von freischaffenden Hebammen vertritt. Während ihre Präsidentin die Notwendigkeit eines eigenen Sprachrohrs unterstreicht, zeigt sich der bisherige nationale Hebammenverband überrascht. 

Gastronomie passt sich an

Ein Hauch von Zuversicht

Die Gastronomie ist eine der Branchen, die von der andauernden Pandemie am härtesten getroffen sind. Viele Unternehmer sehen für die Zukunft schwarz. Zugleich zeigen sich einige Akteure innovativ und anpassungsfähig. Neue Konzepte entstehen, Entwicklungen werden beschleunigt. 

Kritische Studie

Luxemburg fehlt ein Konzept gegen Genitalverstümmelung

Eine Studie geht auf das auch in Luxemburg erhöhte Risiko ein, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Ein Fazit: Durch die zunehmende Migration aus afrikanischen Ländern, vor allem aus Eritrea, müssen Mädchen und Frauen stärker geschützt werden. Noch fehlt es aber an einem Konzept.

"Working Poor" in Luxemburg

Arbeit schützt vor Armut nicht

Arbeit soll Menschen einen gewissen Lebensstandard und die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Bei einem von sieben Erwerbstätigen in Luxemburg ist das jedoch nicht mehr der Fall. Alleinerziehende, Großfamilien und Berufseinsteiger sind besonders betroffen.

Genitalverstümmelung

Der schwierige Umgang mit einem Tabu

Mindestens 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit wurden Opfer einer Genitalverstümmelung. Durch Migration leben auch immer mehr betroffene Frauen in Luxemburg. Eine Mischung aus Tabuisierung, Scham und Unkenntnis sorgt jedoch für Unsicherheit im Umgang mit ihnen.

Armut in Luxemburg

An den Rand gedrängt

Die Pandemie verschärft die sozialen Ungleichheiten – auch in Luxemburg. Die Mischung aus materieller Armut, Arbeitslosigkeit und Einsamkeit drängt immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft. Vor allem viele junge Menschen geraten zunehmend in eine prekäre Lage.

Inklusion in der Kultur

Unesco-Spaziergang für alle

Mit einem Spaziergang durch die Festungsstadt, Fortbildungen und einem Projektaufruf will die Regierung das kulturelle Erbe einem breiteren Publikum zugänglich machen. Besonders für Menschen mit Behinderungen soll das Recht auf Kultur besser gewährleistet werden. 

Aufwertung der Krankenpflege

Pflegesektor erwartet politische Entscheidungen

Krankenpfleger- und -pflegerinnen fordern schon seit geraumer Zeit bessere Arbeitsbedingungen und Karrierechancen, um dem Personalmangel im Sektor langfristig entgegenzuwirken. Die Einführung eines Bachelor-Studiengangs steht zur Diskussion, bald wohl auch im Kabinett.