Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Hürden der Integration

Luxemburgs paradoxe Asylpolitik

„Refugees welcome“: Vor allem aus Syrien und Afghanistan kamen seit 2015 verstärkt Schutzsuchende nach Luxemburg. Gesetzliche Barrieren, Wohnungsnot und ein restriktiver Arbeitsmarkt machen die Integration der Geflüchteten nicht leicht. Eine Zwischenbilanz.

Reportage aus der Intensivstation

„Ich weiß nicht, wie lange wir das durchhalten“

Hohe Infektionszahlen, Personalmangel, Burnout-Risiko: Luxemburgs Krankenhäuser befürchten eine Überlastung des Systems. Während die neue Covid-19-Welle für die Kliniken erst begonnen hat, sind die Notärzte des CHL schon jetzt am Limit. Eine Reportage aus der Intensivstation.

Gesetzeslücken mit Folgen

Taxibranche am Limit

Der Tourismus ist durch die Pandemie nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Luxemburgs Taxiunternehmen beklagen einen Auftragsausfall zwischen 50 und 90 Prozent. Zudem wird Kritik an den staatlichen Hilfeleistungen laut. Veraltete Gesetze seien schuld für die Misere der ganzen Branche.

Geflüchtete im Porträt

Alas langer Weg zur neuen Heimat

Eigentlich sollte Luxemburg nur ein kurzer Zwischenstopp im Leben der Alzoubis werden. Doch der syrische Bürgerkrieg dauerte an: Ala betreibt mittlerweile einen Imbiss, seine Kinder gehen hier zur Schule, sprechen Luxemburgisch. Aus ein paar Jahren wurde ein neues Leben.

Geflüchtete im Porträt

Wie Albana sich ihr Leben zurückholt

Albana wurde Opfer von häuslicher Gewalt – wie mindestens jede dritte Frau in Albanien. Als sie 2016 nach Luxemburg kam, hatte sie noch nie zuvor gearbeitet. Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit kannte sie nicht. Heute ist das anders, doch die Wunden sind geblieben.

Geflüchtete im Porträt

Die ewige Sehnsucht nach Sicherheit

Vor fünf Jahren kam die Ingenieurin Lamia Alaubaidi mit ihrem Sohn Ali aus dem Irak nach Luxemburg. Viel ist seitdem passiert: Der Umzug vom Heim in die eigene Wohnung. Ein abgeschlossenes Studium. Neue Sprachen. Doch ein eigenständiges Leben ohne Angst ist für sie bis heute weit entfernt.

Schriftstellerverband gegründet

Eine Lobby für die Literatur

Seit Anfang des Monats hat Luxemburg wieder einen Schriftstellerverband: „A:LL“. Die Motivation einer neuen Generation von Autoren und Autorinnen, aber auch kulturpolitische Dynamiken haben zu seiner Gründung geführt. Oberstes Ziel ist die weitere Professionalisierung des Sektors.

Geflüchtete im Porträt

„Eines Tages werde ich Chirurg sein“

Vor fünf Jahren kamen Tausende Geflüchtete ins Land. Wo stehen sie heute? Der Afghane Khadem hat Französisch und Luxemburgisch gelernt. Er hat einen festen Job gefunden. Um seinen wirklichen Traum zu erfüllen, muss er Luxemburg aber vielleicht wieder verlassen. 

ASTM fordert Gesetz

Globale Arbeitsketten verletzen Menschenrechte

Verdrängung lokaler Gemeinschaften, Ausbeutung von Ressourcen, schlechte Arbeitsbedingungen: Die „Action Solidarité Tiers Monde“ fordert ein Gesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, Menschenrechte aktiv zu schützen. Auch Luxemburg spielt in den globalen Arbeitsketten eine Rolle.