Der globale Essensliefermarkt wächst und verbrennt viel Geld. Bis jetzt befindet sich der luxemburgische Markt außerhalb der internationalen Konkurrenz. Der Trend geht zudem zur automatisierten Lieferung von Mahlzeiten.

UberEats, Deliveroo, Just Eat, DoorDasher, GrubHub, Foodpanda, Delivery Hero: Die Liste der international agierenden Essenslieferanten ist lang. Und der Markt wächst weiter: McKinsey erwartet zwischen 2018 und 2020 jährlich eine Zunahme von 15 Prozent für den globalen Lieferdienst-Markt. Morgan Stanley hat vorausgesagt, dass bis 2020 40 Prozent aller Restaurantmahlzeiten in den USA ausgeliefert würden.

Der Kampf um die Kunden, Restaurants und Fahrer findet bereits statt. Die Lieferdienste benötigen aber immer wieder enorme Finanzspritzen und verbrennen viel Geld: DoorDasher zum Beispiel hat 2018 eine Investition von 535 Millionen Dollars erhalten. Das liegt wohl daran, dass das Geschäft des Auslieferns nicht wirklich profitabel ist.

Auf dem luxemburgischen Markt befindet sich zurzeit nur eine internationale Firma: „Takeaway.com“, auch noch unter dem Namen „pizza.lu“ in Luxemburg bekannt. Die niederländische Firma bietet genauso wie „livraison.lu“ die Bestelllogistik an, das Ausliefern muss das Restaurant selbst übernehmen. Ende 2018 war Takeaway in den Schlagzeilen, weil es die deutschen Geschäfte des Konkurrenten „Delivery Hero“ mit den Marken Foodora und Lieferheld aufgekauft hat. Ein erbitterter Konkurrenzkampf fand somit ein vorläufiges Ende …