Eltern, die nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeit arbeiten möchten und ihre Kinder nur für wenige Stunden pro Woche in eine Tagesstätte geben möchten, müssen sich oft in Geduld üben. Über ein bekanntes Problem bei der Suche nach einem Betreuungsplatz.

Mehrere Betreiber bestätigen auf Nachfrage, dass Eltern ihre Kinder für höhere Betreuungsstunden einschreiben, als tatsächlich von den Kindern in Anspruch genommen werden. Der Grund: Verschiedene Tagesstätte sehen eine Mindestanzahl an Einschreibungsstunden vor – häufig muss ein Kind in kommerziellen Einrichtungen für mindestens 25, 30 oder 35 Stunden eingeschrieben werden – einige Einrichtungen schreiben gar eine Vollzeiteinschreibung von 50 oder 60 Stunden vor.

„Wir bieten ein Minimum von 25 Betreuungsstunden an“, bestätigt die Leiterin einer Einrichtung in der Hauptstadt. „Der Personalschlüssel, der vorschreibt, wie viele Erzieher pro Kind vor Ort sein müssen, erlaubt uns keine größere Flexibilität.“