Für Fettleibige bedeutet eine Magenverkleinerung die Hoffnung auf ein leichteres Leben. Doch mit dem Eingriff ist es nicht getan. Oft folgen Schönheitsoperationen, um überschüssige Haut zu entfernen. Ein wichtiger Schritt für die Betroffenen – für den die Kasse aber nicht immer zahlen muss. 

Die amerikanische Fotografin Samantha Geballe hat sich den Magen verkleinern lassen und ihre körperliche Entwicklung danach in zahlreichen Fotos festgehalten. Auf den Bildern zu sehen: Eine schlanke Frau. Auch zu sehen: Viel Haut, die an Armen, Beinen, am Bauch und an den Brüsten in tiefen Falten runterhängt. Es sind die Überreste eines anderen Körpers.

Magenverkleinerungen lassen Kilos purzeln. Nach einem sogenannten bariatrischen Eingriff verliert der Patient rasant an Körpermasse und Gewicht. Die Folge davon: Das Fett und die Kilos verschwinden, die Haut bleibt übrig.

Für die Betroffenen kann das unangenehm sein. Nicht nur aus optischen Gründen, die hängende Haut kann auch Schmerzen bereiten. Deshalb kann der Patient sich nach einem Magenbypass oder einer Magenverkleinerung, überschüssige Haut operativ entfernen lassen. In Luxemburg übernimmt die Krankenkasse die Kosten – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen …