Das „Centre national pour victimes de violences“ (CNVV) wurde seit seiner Eröffnung im April 2025 von fast 800 Menschen aufgesucht, angerufen oder per E-Mail kontaktiert. Konkret wandten sich bis zum 31. Juli dieses Jahres 777 Personen an die nationale Anlaufstelle für Opfer von Gewalt, von denen 338 direkt vor Ort betreut wurden. Das ist der Antwort der Ministerin für Gleichstellung und Diversität, Yuriko Backes (DP), auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Claire Delcourt (LSAP) zu entnehmen.
Die Ministerin erinnert in ihrer Antwort daran, dass das Zentrum als ambulante Erstanlaufstelle komplementär zum bestehenden Angebot an Diensten funktioniere. Das CNVV empfange jedes Opfer von Gewalt und biete eine Hilfestellung, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sei. Dazu gehöre auch, wenn nötig, die Weiterleitung an externe spezialisierte Partner, die eine mittel- bis langfristige Betreuung der Opfer übernehmen können.
Von den 388 Personen, die seit der Eröffnung direkt im Zentrum vorstellig wurden, sei auch ungefähr 74 Prozent eine weitere Betreuung durch einen solchen spezialisierten Partner vorgeschlagen worden …
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