Noch vor den nächsten Wahlen 2028 soll mit dem Bau einer neuen Tramlinie begonnen werden, die entlang der Route d’Esch führen soll. Auch über die Linie über die Route d’Arlon bis zum „Centre hospitalier de Luxembourg“ (CHL) soll bereits dieses Jahr entschieden werden. Diese neuen Prioritäten stellte Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) am Freitag zusammen mit der Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer (DP), vor.

„Wir können nicht alles zur gleichen Zeit machen, deshalb müssen wir Prioritäten setzen“, betonte die Ministerin. Gleichzeitig forciert sie das Tempo bei den für sie vorrangigen Linien. Die neuen Prioritäten der CSV-DP-Mehrheiten auf nationaler und lokaler Ebene waren bereits bei der Vorstellung des Mobilitätsplans der Stadt Luxemburg Ende März deutlich geworden. „Mit der Strecke „Areler Strooss“ wollen wir schnell vorankommen, auch wenn es kompliziert ist“, betonte Yuriko Backes. Die Umweltimpaktstudie laufe bereits im Mai an, so die Luxtram-Direktion. Der Betreiber der Straßenbahn rechnet damit, bis September erste Studien zur Strecke „Route d’Esch“ vorlegen zu können.

Die Priorität dieser Linien ergebe sich aus dem Bedarf an Mobilität in den bestehenden Vierteln Belair und Cessingen, aber vor allem aus den geplanten neuen Vierteln wie „Porte de Hollerich“ oder „Stade“, erklärte der künftige Luxtram-Direktor Helge Dorstewitz …