Die Krisen der jüngeren Vergangenheit sind auch am Luxemburger Sozialsystem nicht spurlos vorübergegangen. Durch Verzögerungen bei der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nahmen die ausstehenden Beträge historische Ausmaße an. Die Situation entspannte sich in den vergangenen Monaten zwar wieder. Jetzt aber macht sich die Baukrise in den Zahlen bemerkbar. Dies geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

Die finanzielle Situation des „Centre commun de la sécurité sociale“ (CCSS) war stark von den verschiedenen Krisen der vergangenen drei Jahre geprägt, bestätigt die Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherheit, Martine Deprez (CSV). Während der Covid-Pandemie hatte das CCSS die Beitreibung der Sozialabgaben ausgesetzt, wodurch die ausstehenden Beträge Anfang 2021 einem Rekordhoch von rund 350 Millionen Euro entsprachen …