Seit dem 1. Februar gilt das Bauwesen offiziell als Branche in der Krise. Damit können betroffene Firmen durch eine vereinfachte Prozedur eine Genehmigung für Kurzarbeit erhalten. Ihnen soll so ermöglicht werden, trotz Auftragsschwund kein Personal entlassen zu müssen – in der Hoffnung, dass die Aktivität auf dem Immobilienmarkt und damit auch im Baugewerbe wieder zunimmt.

Bisher erreichten das zuständige Konjunkturkomitee 47 Anträge auf Kurzarbeit. 37 davon wurden genehmigt, acht abgelehnt. Zwei Anträge müssen noch genauer analysiert werden, so das Wirtschaftsministerium in einer Mitteilung. Das Konjunkturkomitee war am Montag für eine  außerordentliche Sitzung unter dem Vorsitz von Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) und Arbeitsminister Georges Mischo (CSV) zusammengekommen.

Die Regierung hatte Ende Januar beschlossen, die Situation im Bauwesen als Krise einzustufen. Das betrifft allerdings nur Unternehmen aus bestimmten Bereichen …