Ob in Luxemburg eine Impfpflicht kommt, das entscheide sich in zwei bis drei Monaten, sagte Vizepremier François Bausch (Déi Gréng) diese Woche im Interview mit „Radio 100,7“. Im April und im Mai werde die Regierung die Impfquote bei der Bevölkerung über 50 Jahre genau analysieren. Das Resultat dieser Analyse sei entscheidend, ob tatsächlich eine Impfpflicht für Einwohner über 50 eingeführt wird.

Das ausgewiesene Ziel sei nach wie vor, so François Bausch, bis zum nächsten Winter all jene Personen zu schützen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus einen schweren Krankheitsverlauf nach sich zu ziehen droht. Und es sei erwiesen, dass bei Personen über 50 Jahre diesbezüglich ein erhöhtes Risiko besteht, weshalb sie prioritär zu impfen seien, umriss der Vizepremier nochmals die Strategie der Regierung.

Der entsprechende Gesetzestext befinde sich in „zügiger“ Ausarbeitung, so François Bausch. Sollte sich aber herausstellen, dass die Impfquote aufgrund der freiwilligen Impfungen in der Bevölkerungsschicht über 50 hoch genug ist, dann müsse der Gesetzestext zur Impfpflicht „vielleicht“ nicht verabschiedet werden, erklärte der grüne Minister …