Der zur Luxemburger „Docler Holding“ gehörende Porno-Streamingdienst „LiveJasmin“ hat seine Geschäfte in Uganda eingestellt. Der Anbieter, den vor allem junge Menschen nutzen, um sich etwas dazu verdienen können, indem sie online die Bedürfnisse ihrer Kunden befriedigen, war für Nutzer in dem ostafrikanischen Land lebensgefährlich. Denn dort gelten strenge Gesetze gegen Pornografie und vor allem gegen Homosexualität.

Da etwa ein Drittel der Bevölkerung Ugandas in extremer Armut lebt, griffen trotzdem viele Menschen unter großem Risiko auf „LiveJasmin“ zurück, um Geld zu verdienen. Reporter.lu hatte im August vergangenen Jahres über die Problematik berichtet. Damals sah sich weder die Luxemburger Medienüberwachungsbehörde ALIA noch die Docler Holding selbst in der Verantwortung …