Seit Mitte Januar ist die Polizei mit einem größeren Aufgebot im Bahnhofsviertel und in der Oberstadt von Luxemburg-Stadt präsent. Ziel ist laut Innenminister Léon Gloden (CSV) die Bekämpfung von Drogenkriminalität, Zuhälterei, illegaler Immigration und organisierter Bettelei. Zwischen dem 15. Januar und dem 22. Februar wurden dabei insgesamt 438 Personen kontrolliert – und ganze zwei Verstöße gegen das Bettelverbot festgestellt. Diese Zahlen nannte Léon Gloden am Dienstag während einer öffentlichen Sitzung im Parlament.

Anlass war eine Fragestunde an die Regierung. „Députée-Maire“ Lydie Polfer (DP) hatte den Minister um eine Zwischenbilanz der Polizeieinsätze gebeten. Léon Gloden erklärte, dass von den 438 überprüften Personen fünf sich nicht direkt hätten ausweisen können. Zudem seien elf Drogendelikte festgestellt worden, bei denen zwei Personen verhaftet worden seien …