Die Debatten im Parlament sollen dynamischer und damit interessanter für die Zuschauer werden. Aus diesem Grund wurden nun die Redezeiten der Abgeordneten angepasst. Konkret steht ihnen künftig weniger Zeit für ihre Ausführungen in den öffentlichen Sitzungen zur Verfügung. Die entsprechende Anpassung der parlamentarischen Geschäftsordnung wurde am Dienstag einstimmig angenommen.

Sämtliche Parteien waren sich einig, dass die bisherigen Modelle für die Redezeiten im Parlament nicht mehr zeitgemäß seien. Die Berichterstatterin des Änderungsvorschlags, Sam Tanson (Déi Gréng), nannte die Anpassung einen „Schritt hin zu mehr Lebensqualität für jeden, der unseren Debatten zuhört, und vielleicht auch für uns selbst“. Stéphanie Weydert (CSV) sprach von „repetitiven Monologen“, die es in der Vergangenheit von Abgeordneten gegeben habe, und Fred Keup (ADR) von abgelesenen Reden ohne Bezug auf Beiträge der Vorredner …