Die hohe Inflation und die Energiekrise belasten vor allem Haushalte mit geringem Einkommen. Oftmals sind das auch jene Haushalte, die bereits unter der anhaltenden Wohnungskrise leiden. Um ihnen zu helfen, wurde vor Kurzem die Mietsubvention angepasst: Die Beträge wurden erhöht und der Kreis der potenziellen Bezieher erweitert. In der Folge stieg die Zahl der Anträge für den Zuschuss sprunghaft an.

Die Reform der Mietsubvention war bereits in den Tripartite-Verhandlungen im März beschlossen worden. Dies vor dem Hintergrund, dass viele finanzschwache Haushalte Mieter sind und einen großen Teil ihres Einkommens – im Schnitt 37,3 Prozent – für die Wohnungsmiete aufbringen müssen. In der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Semiray Ahmedova (Déi Gréng) zeigt das Ministerium für Wohnungsbau nun auf, wie sich die im Juli verabschiedete Reform in der Praxis auswirkt.

Im August und September wurden demnach erheblich mehr Anträge für den Mietzuschuss eingereicht als in den Monaten davor …