Erst 170 Millionen, dann 309 Millionen und nun nochmals 25 Millionen Euro obendrauf: Der Luxemburger Militärsatellit „LUXEOSys“ wird nochmals teurer. Das hängt auch mit der Verzögerung des Projekts zusammen. Sollte der Satellit zuletzt in der zweiten Jahreshälfte 2023 auf Orbit gehen, soll er nun Ende dieses Jahres oder Anfang 2025 in die Umlaufbahn geschossen werden. Dies allerdings nicht mehr mit einer europäischen „Arianespace“-Rakete, sondern mit einer „Falcon9“ von „SpaceX“, der US-Firma von Unternehmer Elon Musk.

Darüber setzte die neue Verteidigungsministerin Yuriko Backes (DP) am Montag die Mitglieder der parlamentarischen Ausschüsse für Verteidigung und Budgetkontrolle in Kenntnis. Der Wechsel der Trägerrakete sei aufgrund der zahlreichen Fehlschläge der Arianespace-Raketen und der damit gestiegenen Versicherungskosten zurückzuführen …