Wie weit ist Luxemburg bereit zu gehen im Kampf gegen den Klimawandel? Was kann zusätzlich zu den bereits bekannten Maßnahmen gemacht werden? Wo gibt es einen gesellschaftlichen Konsens? Auf diese Fragen soll der sogenannte „Klima-Bürger-Rat“ Antworten suchen. Premierminister Xavier Bettel (DP) hatte die Schaffung dieses Bürgerpanels in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt. Am Mittwoch gab es vom Premier sowie von den Ministern Carole Dieschbourg und Claude Turmes (beide Déi Gréng) auf einer Pressekonferenz erste Details zu dem Projekt.

Der „KlimaBiergerRot“ soll Ende Januar seine Arbeit aufnehmen und bis zu den Sommerferien Resultate liefern. Will heißen, Vorschläge, welche klimapolitischen Maßnahmen umgesetzt werden sollen, zusätzlich zu dem, was der nationale Klima- und Energieplan (PNEC) bereits vorsieht. Diese Vorschläge sollen dann Grundlage für eine parlamentarische Debatte sein und können anschließend in die PNEC-Zwischenbilanz einfließen, die für 2023 vorgesehen ist. Verbindlich sind die Vorschläge nicht.

Zunächst aber müssen 100 Bürger – 60 effektive Mitglieder sowie 40 Ersatzmitglieder – gefunden werden, die den Rat bilden. Diese Aufgabe übernimmt das Meinungsforschungsinstitut „TNS Ilres“ …