18 Monate Gefängnis, eventuell auf Bewährung, sowie eine Geldbuße in Höhe von 50.000 Euro. So lautet der Strafantrag der Staatsanwaltschaft in einem Prozess gegen Roy Reding. Dem ADR-Abgeordneten wird vorgeworfen, beim Verkauf eines Hauses die Käuferin getäuscht zu haben, indem er ihr Informationen in Bezug auf die Immobilie vorenthielt.

Roy Reding war nämlich 2014 bzw. 2015 wegen der Ausführung von illegalen Bauarbeiten in dem Gebäude in der Rue du Kiem in Kirchberg nicht nur zu einer Geldstrafe verurteilt worden, sondern auch dazu, die betroffenen Räume wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dies geschah aber nicht und der ADR-Politiker soll die Käuferin auch nicht über seine Verurteilung und die damit einhergehende Auflage informiert haben, wie Reporter.lu bereits berichtete.

In den Augen der Staatsanwaltschaft hat Roy Reding dieses Urteil nie wahrhaben wollen …