Der ehemalige Polizist, der im April 2018 in Luxemburg-Stadt einen Autofahrer erschossen hatte, ist offiziell ein freier Mann. Nachdem der mittlerweile 27-Jährige im November in zweiter Instanz vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen wurde, ist nämlich nun auch die Frist verstrichen, in der noch ein Antrag auf eine Aufhebung des Urteils gestellt werden konnte. Damit ist das Urteil aus zweiter Instanz rechtskräftig.

Einen solchen Kassationsantrag hat nämlich keine der Prozessparteien gestellt, wie die Pressestelle der Justiz auf Nachfrage von Reporter.lu bestätigt. Bei einem solchen Verfahren hätte der zuständige Gerichtshof sich nicht mehr mit der Schuldfrage befasst, sondern hätte analysiert, ob es nicht zu Verfahrensfehlern kam. Ein derartiger Antrag hätte denn auch nur  vonseiten der Anklage Sinn ergeben …