Die Preise für Lebensmittel sind in den vergangenen zwei Jahren stark gestiegen: zwischen Januar 2022 und Januar 2023 um 11,8 Prozent, in den darauffolgenden zwölf Monaten nochmals um 6,4 Prozent. Der Anstieg wurde demnach etwas abgebremst. Dennoch bleiben die Lebensmittelpreise auf einem hohen Niveau und sind weiterhin für rund ein Viertel der Inflation verantwortlich.

Im Januar lag die Inflationsrate bei 3,4 Prozent. Den jüngsten Prognosen des Statistikamts „Statec“ zufolge soll sie sich in diesem Jahr bei 2,2 Prozent einpendeln. Bei den Lebensmittelpreisen sind besonders die Anstiege bei Obst, Gemüse, Fleisch und Zerealien inflationstreibend, so das Statec in einem neuen Bericht. Die höchsten Preisanstiege gab es in den letzten zwei Jahren bei Olivenöl (plus 37 Prozent), bei Butter (plus 32 Prozent), bei Kartoffeln (plus 29 Prozent) sowie bei Fertigsoßen, Essig und anderen Würzmitteln (plus 27 Prozent) …