Der nationale Verbraucherpreisindex lag im März 0,2 Prozent höher als im Februar. Der Grund sind die Preise für Dienstleistungen, Flugreisen und Lebensmittel. Einen Preisrückgang gab es hingegen bei einigen Spritpreisen. Insgesamt geht die Inflation weiter zurück. Betrug die jährliche Inflationsrate im Januar noch 3,4 Prozent, belief sie sich im Februar auf 3,2 Prozent und nun im März auf 3,1 Prozent. Dies ist einem neuen Bericht des „Statec“ zu entnehmen.

Angesichts dieser Entwicklung ist mit einer nächsten Indextranche wohl erst am Jahresende zu rechnen. In ihrer letzten Prognose war die Statistikbehörde davon ausgegangen, dass sich die Jahresinflation für 2024 bei 2,2 Prozent einpendeln und sich eine Indextranche im vierten Quartal dieses Jahres aufdrängen werde. Eine zusätzliche Indextranche stehe in der Folge im dritten Trimester 2025 an, so das Statec in seiner Prognose vom vergangenen Februar.

Nach ihren neuesten Erhebungen stellen die Statistiker aber nun zunächst einmal einen Preisanstieg von 0,6 Prozent im Bereich der Dienstleistungen fest. Vor allem Behandlungen bei Ärzten und Zahnärzten waren aufgrund einer neuen „Lettre-clé“ im März durchschnittlich 7,7 Prozent teurer als im Februar …