Der Direktor der Gesundheitsbehörde, Jean-Claude Schmit, und der Infektionsexperte der „Hôpitaux Robert Schuman“, Gérard Schockmel, äußerten sich am Wochenende zu den Corona-Maßnahmen und zur Impfpflicht. Sie machten aber auch interessante Aussagen zu einem möglichen politischen Engagement ihrer selbst.

„Corona ist noch nicht vorbei, aber die Infektionsverläufe sind mittlerweile weniger schlimm“, sagte Jean-Claude Schmit am Samstag in der „RTL“-Sendung „Background“. Daher zeigte er sich auch offen für eine Diskussionen darüber, ob die bestehenden Maßnahmen weiter gelockert werden könnten. Die Maskenpflicht im öffentlichen Transport etwa könnte zeitnah wegfallen, in den Krankenhäusern und Altenheimen würde sie aber weiterhin Sinn machen, so Jean-Claude Schmit. Aktuell würden auch Diskussionen laufen, ob die Dauer der Isolation nach einer Infektion reduziert werden könne, zum Beispiel von zehn auf sieben Tage.

Dass es kommenden Herbst zu einer weiteren Infektionswelle kommt, hielten beide Experten für wahrscheinlich. Daher würde auch die Impfung weiter ein Thema bleiben …