Der Wohnungsmarkt befindet sich weiter in der Krise. Das geht nicht nur aus der Anzahl an Transaktionen im Immobiliensektor hervor, sondern wird auch anhand der Immobilienkredite ersichtlich, die in den vergangenen Monaten vergeben wurden. Sowohl die Anzahl als auch die Beträge der Kredite nahmen ab. Dabei gibt es aber unterschiedliche Entwicklungen, je nach Art der finanzierten Immobilie. Dies geht aus dem neuen Konjunktur-Bericht des „Statec“ hervor.

Im vierten Quartal 2023 sanken die Beträge der Immobilienkredite um 17 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Im Jahresvergleich lagen sie 14 Prozent niedriger als noch im vierten Quartal 2022. Kredite für Eigenheime (Häuser oder Apartments), die den Großteil der Immobilienkredite ausmachen, gingen das sechste Trimester in Folge zurück. Laut dem Statistikamt könnte dies mit einem weiteren Rückgang der Verkaufspreise – die entsprechenden Zahlen sind noch nicht bekannt – und der Nachfrage zusammenhängen.

Die Zahl neuer Kredite für Eigenheime sank im vierten Quartal 2023 um 37 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2022 …