Mehrere Luxemburger Webseiten waren am Donnerstag im Visier einer Cyberattacke. Betroffen waren vor allem staatliche Internetauftritte, aber auch Privatunternehmen, darunter das „Tageblatt“. Aufgrund der Attacke waren die Seiten für mehrere Stunden nicht zugänglich. Ein Datenklau wird jedoch ausgeschlossen. Als Urheber werden prorussische Hacker vermutet. Vereinzelte Angriffe setzten sich auch am Freitag fort.

Die Regierung machte am Donnerstag kurz nach 16 Uhr in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass eine ganze Reihe staatlicher Internetseiten nicht mehr aufrufbar sei. In der Mitteilung war von einer Attacke vom Typ „Distributed Denial of Service” (DDoS) die Rede. Derartige Attacken haben vorrangig das Ziel, die Webseiten zum Absturz zu bringen. Dafür werden die Seiten mit einer Unmenge von Anfragen überlastet, bis sie eben abstürzen.

Betroffen waren unter anderem die Seiten der Regierung, des Parlaments, des Mobilitätsministeriums, der Luxemburger Armee …