Seit April 2023 werden die Kosten für eine Reihe von Verhütungsmethoden von der „Caisse nationale de santé“ (CNS) übernommen. Von dieser Möglichkeit Gebrauch machten bis Ende vergangenen Jahres insgesamt 48.301 Versicherte, wie aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Die Kosten für die Gesundheitskasse beliefen sich auf rund 4,3 Millionen Euro, die der Staat wiederum der CNS erstattet.

Die Kostenübernahme für Verhütungsmittel und entsprechende medizinische Eingriffe geht auf eine Vereinbarung zurück, die noch von der vorigen Regierung aus DP, LSAP und Déi Gréng mit der CNS geschlossen worden war. Seit dem 1. April 2023 werden dadurch die Kosten von Antibabypille, Minipille, Pille danach, Verhütungsspritze sowie von Verhütungspflastern, Spiralen, Hormonimplantaten und Verhütungsringen komplett von der CNS übernommen. Dasselbe gilt für die Kosten von Sterilisationen bei Frauen und Vasektomien bei Männern …