Die Pläne der EU-Kommission, die Tabaksteuer zu erhöhen, seien inakzeptabel. Das sagte Premier Luc Frieden (CSV) am Rande eines Treffens mit EU-Ratspräsident Antonio Costa. Aktuell laufen die Verhandlungen für den zukünftigen EU-Finanzrahmen von 2028 bis 2034.
„Wir werden keine Vorschläge akzeptieren, die sich unverhältnismäßig stark auf Luxemburg auswirken“, betonte Luc Frieden anlässlich einer Pressekonferenz. Die Vorschläge der EU-Kommission, einen Teil der Verbrauchsteuer auf Tabak als europäische Eigenmittel zu verwenden, träfen Luxemburg deutlich härter als andere Länder. „Ich wünsche mir, dass die Vorschläge so gestaltet sind, dass sie jeden Mitgliedstaat gerecht behandeln“, sagte der Premier.
Der Vorschlag würde sich für Luxemburg mit 0,4 Prozent des Bruttonationaleinkommens auswirken, dagegen im Schnitt für alle EU-Länder nur um 0,06 Prozent, so die Berechnungen der EU-Kommission.
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