„Dieses Budget ist nicht nur ein Übergangsbudget. Es ist ein Richtungswechsel.“ Das sagte Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Mittwoch bei der Vorstellung des Budgets für die Monate Mai bis Dezember 2024 – nach den „Douzièmes provisoires“ die erste richtige Haushaltsvorlage der neuen Regierung. Der Gesetzentwurf trägt den Titel „Neie Schwong fir eist Land“. Darüber abgestimmt wird am 25. April. Berichterstatterin ist die CSV-Abgeordnete Diane Adehm.

Steuererhöhungen soll es keine geben. 2025 soll die Betriebssteuer sogar um einen Prozentpunkt sinken. Auch die Investitionen sollen mit 4,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf einem hohen Niveau bleiben. Gespart werden soll vor allem bei den Funktionskosten des Staates, wo denn auch weniger Personal eingestellt werden soll als in der Vergangenheit. Ansonsten setzt die Regierung auf einen Wirtschaftsaufschwung – plus zwei Prozent Wachstum 2024 statt minus ein Prozent 2023. Und auf den Verkauf von Tabakwaren …