Im Fall um die Zweckentfremdung von Geldern der Gemeinde Hesperingen bleibt es bei den Strafen aus erster Instanz. Das hielten am Mittwoch die Richter des Berufungsgerichts so fest. Für den hauptbeschuldigten ehemaligen Beamten der Gemeindeverwaltung bedeutet das sieben Jahre Gefängnis, wovon die Hälfte zur Bewährung ausgesetzt wird. Ein zweiter Angeklagter hatte seinen Antrag auf Berufung zu Beginn des Verfahrens in zweiter Instanz zurückgezogen. Der dritte Beschuldigte hatte gar nicht erst Einspruch eingelegt.

Damit stehen nach Abschluss des Berufungsverfahrens auch für diese beiden Männer die Strafen zu Buche, die bereits im März 2023 verhängt worden waren …