Was, wenn Arzt und Patient sich nicht richtig verstehen? Kommunikationsprobleme im Gesundheitswesen sind keine Seltenheit. Einige Parteien wollen deshalb die Luxemburger Sprache fördern. Das würde aber noch lange nicht jedem Patienten helfen.

Verständlich miteinander reden, sich gegenseitig zuhören und verstehen – das macht ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient aus. Denn wer seinem Arzt nicht vertraut und sich nicht gut beraten fühlt, geht kein zweites Mal zu ihm. Wer ihn nicht versteht, auch nicht.

Ärzte haben heute immer noch das Image der Halbgötter in Weiß. Sie sind diejenigen, die vielleicht nicht alles, aber vieles wissen. Zumindest hoffen das die Patienten. Ärzte sind diejenigen, die helfen können – und helfen sollen.

Was aber, wenn dieser Halbgott die Sprache seines Patienten nicht oder nur gebrochen spricht? Was wird dann aus dieser Beziehung?

Sprachprobleme haben viele Gründe

In Luxemburg ist es keine Seltenheit, dass Arzt und Patient nicht die gleiche Sprache sprechen. Die Gründe dafür sind eigentlich bekannt, gehandelt, um die Situation zu verbessern, wurde bisher aber nur bedingt.