Urbane Kunstwerke sind beliebt wie nie. Früher waren sie für die einen cool – und von den anderen wurden sie belächelt. Doch längst nicht mehr alles davon gilt als klassisches Graffiti. Die Kunstrichtung hat sich mittlerweile in viele unterschiedliche Kategorien unterteilt.

Und plötzlich ist wieder ein neues Werk da: Wo es genau herkommt und vor allem von wem, weiß niemand. Mal ist es sozialkritisch, mal provokant, meist auch humorvoll. Banksy ist der wohl bekannteste Sprayer der Welt. Wer sich aber hinter dem Künstlernamen verbirgt ist bis heute nicht bekannt. Erst vor ein paar Tagen ist wieder ein Werk von ihm aufgetaucht – dieses Mal in der britischen Stadt Birmingham.

Künstler wie Banksy haben Street Art in der Kunstszene erfolgreich gemacht – es ist sogar eine regelrechte Hysterie um sie entstanden. Doch ist Banksy nun ein Graffiti-, ein Street Art- oder ein Urban Art-Künstler? Oft werden die Begriffe miteinander vermischt. Dabei haben sie ihren eigenen Stil und ihre eigene Geschichte.

Street Art

Street Art bezeichnet man, wie der Name es schon sagt, als Kunst auf der Straße oder an öffentlichen Orten. Die Kunstrichtung ist breit gefächert und könnte als Überbegriff anderer kleiner Gattungen wie Graffiti bezeichnet werden. Sie kann legal oder illegal sein, ein Wandbild, ein Schablonenbild wie bei Banksy, eine Skulptur, ein Sticker. Street Art ist normalerweise laut und bunt, oft kommen Fantasiefiguren, Tiere und surreale Räume in den Werken vor …