Die Inflation in Luxemburg hat in den vergangenen Wochen weniger stark zugenommen als gedacht. Im Juli belief sich die jährliche Inflationsrate wie im Juni auf 2,2 Prozent. Grund sind unter anderem geringere Auswirkungen des Krieges im Iran auf die Energiepreise als befürchtet. Das geht aus den jüngsten „Statec“-Prognosen zur Teuerungsrate hervor, wie bereits berichtet. Im Juli waren saisonbedingt vor allem Reisen und Flugtickets teurer, während die Preise für Bekleidung aufgrund des Sommerschlussverkaufs zurückgingen, wie einer anderen Veröffentlichung der Statistikbehörde zu entnehmen ist.

Die Energiepreise in Luxemburg waren im Juli bereits von den Maßnahmen des bei der Tripartite beschlossenen „Resilienzpak“ beeinflusst. Die dadurch bedingte Senkung um fünf Cent pro Liter Diesel und Benzin ab dem 1. Juli trug dazu bei, dass die Kraftstoffpreise im Vergleich zum Juni um 1,4 Prozent zurückgingen – 2,3 Prozent beim Diesel und 0,7 Prozent beim Benzin. Ohne den Tankrabatt hätten die Kraftstoffpreise einen monatlichen Anstieg von 1,5 Prozent verzeichnet …