Umweltministerin Carole Dieschbourg bestätigt die Existenz von belastetem Sickerwasser auf der „Deponie Lamesch“, die Teil des „Crassier“ Differdingen ist. Doch trotz einer Warnung der Gemeinden von 2017 bleibt das genaue Ausmaß des Umweltproblems unklar.

Ende Januar stellte die Umweltverwaltung belastetes Sickerwasser auf der sogenannten „Deponie Lamesch“ in Sanem fest. Das schreibt Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) in ihren Antworten auf zwei parlamentarische Fragen. Diese Ortsbegehung kam erst zustande, nachdem REPORTER eine Woche zuvor über sichtbare Umweltschäden auf diesem Teil des „Crassier“ Differdingen berichtet hatte.

Dem Ministerium war das Problem seit Jahren bekannt. Die Verwaltungen der Gemeinden Sanem und Differdingen hatten bei einem Treffen im Dezember 2017 auf das verschmutzte Sickerwasser aufmerksam gemacht. Doch bis heute besteht Unklarheit über die genaue Art der Belastung …