Menschen in Altenheimen müssen häufig medikamentös behandelt werden. Doch wer kümmert sich darum, dass sie auch die richtigen Präparate bekommen? Pillen können zwar individuell verpackt werden, müssen aber vor der Verabreichung gründlich kontrolliert werden.

Pflegebedürftige Menschen brauchen oft mehr, als nur reine Pflege. Sie brauchen häufig auch eine intensive medizinische oder medikamentöse Behandlung. In Alten- und Pflegeheimen werden Medikamente deshalb in der Regel individuell verabreicht und verpackt. Der Vorteil davon: Die Medikamente sind für jeden Patienten für morgens, mittags und abends genauestens dosiert.

Doch das individuelle Verpackungssystem nimmt viel Zeit in Anspruch. In Pflegeheimen dürfen sich lediglich ausgebildete Krankenpfleger aber nicht Pflegehelfer Medikamente dosieren und verabreichen. „Die Verantwortung bei den Krankenpflegern. Sie geben die Medikamente an die Bewohner aus und müssen sie auch immer kontrollieren“, sagt Netty Klein, Generalsekretärin von der Copas …