Mehr Verkäufe, leicht steigende Preise, aber weiterhin große Unterschiede zwischen bestehenden und im Bau befindlichen Immobilien: So sah laut einer neuen Analyse des „Observatoire de l’habitat“ im ersten Jahresquartal die Entwicklung auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt aus. Die Forscher sprechen von einer „Normalisierung“ des Verkaufsmarktes und einer „Stabilisierung“ der Preise, aber auch von einer „deutlich anderen Dynamik“ auf dem Mietmarkt, was eine erneute „Anspannung“ zeige.

Doch zunächst zu den Verkäufen: Das Jahr 2025 sei durch eine deutliche Belebung der Marktaktivität gekennzeichnet gewesen, insbesondere im zweiten Quartal, bedingt durch das angekündigte Auslaufen mehrerer befristeter steuerlicher Maßnahmen, so die Forscher in ihrer Analyse. Letzteres habe Kauf- und Verkaufsvorwegnahmen begünstigt und zu Aktivitätsspitzen geführt, auf die dann Phasen des Rückgangs gefolgt seien. Nach diesen Schwankungen scheine sich der Markt aber nun in „einer Phase der Normalisierung“ zu befinden.

In Zahlen bedeutet das: Im ersten Quartal 2026 wechselten 968 bestehende Apartments den Besitzer. Das waren 9,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025 …