Hitzewellen und Trockenheit stellen weite Teile Europas vor erhebliche Herausforderungen. Die Folgen machen sich laut einer aktuellen Konjunkturumfrage des Statec auch in Luxemburgs Wirtschaft bemerkbar. In Luxemburg-Stadt verzeichneten die Messstationen im Juni eine Durchschnittstemperatur von 20,1 Grad Celsius – knapp drei Grad über den seit 1995 für diesen Monat berechneten Normalwerten. Im Juli stieg die Temperatur auf durchschnittlich 21,3 Grad (plus 2,5 Grad). Erschwert wird die meteorologische Lage durch das Ausbleiben von Regen; das Niederschlagsdefizit von April bis Juli lag laut dem jüngsten „Conjoncture Flash“ des Statec ganze 60 Prozent unter den Normalwerten.
Diese extremen Wetterbedingungen hinterlassen nicht zuletzt Spuren in der Baubranche. Laut der Statistikbehörde gibt mittlerweile jedes zehnte Bauunternehmen an, dass die klimatischen Bedingungen seine Geschäftstätigkeit einschränken – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahresmonat (fünf Prozent). Zudem führe die anhaltende Trockenheit zu logistischen Engpässen …
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