Diese Woche wurden die neuen „Defence Bonds“ auf den Markt gebracht, mit denen sich Privatpersonen an der Finanzierung der nationalen Verteidigung beteiligen können. Finanzminister Gilles Roth (CSV) hatte diese Staatsanleihen bereits im Oktober bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs angekündigt. Mit der weiteren staatlichen Verschuldung soll der steigende Verteidigungsetat finanziert werden. In welche konkreten Projekte das zusätzliche Geld fließen soll, das soll ein eigens dazu geschaffenes Komitee prüfen.

Die „Defence Bonds“ waren seit 14 Uhr am Donnerstagnachmittag verfügbar und hätten eigentlich noch bis zum 30. Januar gezeichnet werden können. Bereits am Freitagvormittag aber teilte das Finanzministerium mit, dass die Obergrenze des ausgelobten Umfangs in Höhe von 150 Millionen Euro erreicht sei. Die Mindestinvestition für die Staatsanleihe betrug 1.000 Euro. Maximal konnten 150.000 Euro pro Person und Bank investiert werden.

Gezeichnet werden konnten die Bonds bei den fünf Luxemburger Banken „Spuerkeess“, „Raiffeisen“, „BGL BNP Paribas“, „Banque Internationale à Luxembourg“ und „Banque de Luxembourg“. Die Verzinsung liegt bei 2,25 Prozent …