Die Tierschutzvereinigung „Give us a Voice“ erhält nicht den Status „d’utilité publique“. Das hat nun das Verwaltungsgericht bestätigt. Die ASBL mit an der Spitze dem Piraten-Politiker Daniel Frères hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der ihr aber von staatlicher Seite verwehrt wurde.

Gegen diese Ablehnung hatte der Verein Einspruch eingelegt, sodass sich die jeweiligen Parteien Ende Januar vor dem Verwaltungsgericht wiederfanden, wie Reporter.lu berichtete. Dort kritisierte der Anwalt der Vereinigung, dass die Verweigerung des Status eine willkürliche und aufgrund der Person von Daniel Frères auch politische Entscheidung sei. Dabei erfülle „Give us a Voice“ die nötigen Kriterien, um als eine Organisation anerkannt zu werden, die im Sinne der Allgemeinheit tätig ist, so der Anwalt aus der Kanzlei von Gaston Vogel.

Die Gegenseite widersprach dem. Der Vertreter des zuständigen Justizministeriums argumentierte, dass niemand infrage stelle, dass es sich beim Tierschutz um ein Engagement im Sinne der Allgemeinheit handele. Der Verein als solcher weise aber nur Aktivitäten von geringem Umfang auf und erfülle damit nicht die Kriterien für ein „Statut d’utilité publique“, wie sie das ASBL-Gesetz vom 21. April 1928 vorgibt …